Take Me To The Sea

Ich liebe Berlin, keine Frage. Der Trubel, die Menschen, die Möglichkeiten, all das schätze ich an meinem aktuellen Wohnort. Ab einem gewissen Zeitpunkt werden genau diese Dinge mir allerdings auch zuviel, so dass ich ich mich auf den Weg in meine Heimat mache, um mal wieder den Kopf frei zu bekommen. 

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Unikram, Mails, Shootings, Kooperationen, Events, Freunde, Verabredungen, Parties – irgendwas ist immer. Obwohl ich gerade Semesterferien habe, ergibt sich bei mir momentan keine freie Minute. Zumindest keine, in der nicht eine imaginäre (an besonders organisierten Tagen sogar eine existente) To-Do-Liste in meinem Hinterkopf umher schwirrt.

TO DO LIST: NEVER ENDING

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Diese ständige Gewissheit, Dinge erledigen zu müssen, macht sehr schnell sehr müde. Auch, wenn ich gern auf Trab bin und von einem Termin zum nächsten rase, sehne ich mich manchmal nach den Tagen, an denen ich nach der Uni nachhause kam und mir erst einmal überlegen musste, was ich mit dem Nachmittag anfangen würde. Vor allem, weil ich einer dieser Menschen bin, die Dinge gern auf den letzten Drücker machen, bedeutet viel zu tun automatisch auch immer viel Stress. Dem musste ich mich am letzten Wochenende für ein paar Tage entziehen und mir stattdessen Zeit – die ich eigentlich nicht hatte – nehmen, um für ein paar Tage nachhause in die Heimat zu fahren.

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LEAVE IT ALL BEHIND – AT LEAST FOR two days

Meine Mutter feierte Geburtstag, Ausreden galten also nicht – zum Glück! Denn obwohl ich mit dem Gefühl, mir würde das Dach über dem Kopf zusammen brechen, Richtung Norden fuhr, stellte sich die kleine Auszeit schnell als die beste Entscheidung seit Langem heraus. Familie, Freunde, viel Sonne und das Meer bereiteten mir zwei Tage Entspannung, die ich dringend nötig hatte. Meinen Laptop machte ich nur zum Netflix-Schauen am Abend auf und das Buch, das ich noch für meine Hausarbeit durcharbeiten musste, verließ nicht mal meinen Koffer.

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TAKE YOUR TIME!

Manchmal ist das, was rational gesehen falsch erscheint, also genau das Richtige. Ich nehme mir die Zeit! Denn auch, wenn ich liebe, was ich tue – von dem ein oder anderen Modul in der Uni mal abgesehen – brauche ich ab und zu eine Pause davon, um danach wieder mit vollem Einsatz dabei zu sein.

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  • Comments ( 1 )

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    Sally-Anne

    Der Look gefällt mir super gut, sowie auch der Hintergrund dieses Posts! Ich finde es persönlich unheimlich wichtig auch mal abzuschalten, was leichter klingt als es ist – wenn man noch einen genau Plan hat, den es zu erledigen gilt. Die Bilder sind wahnsinnig schön ❤

    Liebste Grüße, Sally-Anne
    http://www.xosallyanne.blogspot.de

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