10 Things To Know About: Sicily

Diesen Sommer habe ich das zweite Mal einige Tage auf der süditalienischen Insel Sizilien verbracht. Meinen ersten Besuch stattete ich der Hauptstadt Palermo ab, dieses Jahr ging es gen Inland: auf eine Zitronenplantage in der Nähe von Syrakus. Genug Eindrücke für einen kleinen Reisebericht in Form dieses Posts!

 

  1. Obwohl die Insel immer wieder von mitunter starken Erdbeben heimgesucht wird, hat sie architektonisch Einiges zu bieten. Im kleinen Barockstädtchen Noto findet man zum Beispiel über 30 (!) Kirchen. Nicht umsonst gehört es seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe.
  2. Eins der typisch sizilianischen Gerichte nennt sich „Arancino“, zu deutsch also „Orange“. Mit der Frucht haben die frittierten, mit Risottoreis gefüllten Bällchen allerdings wenig zu tun. Unheimlich gut schmecken sie trotzdem! Die Besten gibt’s bei Ke Palle in Palermo.    
     

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  4. Sizilien ist berühmt für seine Zitronen, Oliven und Pistazien. Letztere findet man hier nicht nur auf Gebäck oder im Eis, sondern auch auf etlichen herzhaften Gerichten wie Pizza.
  5. Mit dem Straßenverkehr hält es sich auf Sizilien wie im Rest Italiens – nur noch chaotischer. Vor allem bei den unzähligen Kreisverkehren kommt man schnell durcheinander, wenn man bemerkt, dass man als Einziger den Blinker benutzt. Statt „rechts vor links“ gilt hier eben „Mal sehen, wer zuerst fährt“.
  6. Die Strände Siziliens haben viel zu bieten: azurblaues Wasser, eine angenehme Brise und leider auch oft ein Meer aus Sonnenschirmen und den dazugehörigen Touristen. Leerer ist es an steinigen Stränden oder am Ende der besser besuchten Bereiche, an denen zwischen Steilküste und Wasser nur noch ein schmaler Abschnitt liegt.  
  7. Wegen der Mittagshitze legen die meisten Sizilianer nach der Hälfte des Tages eine Pause ein, in der sie das Haus nicht verlassen. So kommt es, dass selbst größere Städte zwischen 13 und 16 Uhr einer Geisterstadt gleichen und selbst die Supermärkte geschlossen bleiben.
  8. Wie im Rest des Landes gilt natürlich auch auf Sizilien: „caffé“ ist gleich Espresso. Also nicht wundern, wenn die Tasse auf einmal kleiner und der Kaffee stärker ist als erwartet.
  9. Ein weiteres landestypisches Gericht: Granita. Das Dessert schmeckt wie eine Mischung aus Eis und Slush, wird in seiner klassischen Version aus Zitronensaft und Zucker hergestellt und dient den Einheimischen gepaart mit einem Brioche an besonders warmen Tagen angeblich sogar als Frühstück. 
     

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  11. Das mediterrane Klima der Insel ermöglicht unzähligen Pflanzen, zu gedeihen. Sogar am Straßenrand findet man Feigen- und Olivenbäume, reife Kaktusfeigen und Granatäpfel. Anhalten, aussteigen, abpflücken.
  12. Der sizilianische Dialekt wird wegen seiner Eigenheiten oft als Eigensprache bezeichnet. So fehlen im Sizilianischen beispielsweise die Zukunftsformen, an Stelle des „o“ wird oft ein „u“ an’s Wortende gesetzt. Sollten eure Italienischkenntnisse allerdings, wie meine, den Grundkurs 1 nicht übersteigen, wird euch das vermutlich nicht einmal auffallen.

Mehr zu meinem Aufenthalt in Palermo findet ihr übrigens in meinem Beitrag aus dem letzten Jahr (hier).

  • Comments ( 1 )

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    Rebecca

    Sizilien steht definitiv auf meiner Liste! Die Vegetation ist so schön dort und wenn ich Deine Bilder so sehe, dann kann ich mir genau vorstellen, wie wunderbar es überall geduftet haben muss! Von der leckeren Küche ganz zu schweigen!
    Den Verkehr in Italien habe ich auch schon am eigenen Leib erleben dürfen und ich muss sagen, es war definitiv eine Grenzerfahrung!

    xo Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

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